sausebrause
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Unser Leben mit Timmi!
Am 16.April 1996 war ich zum Kaffeetrinken bei ehemaligen Nachbarn in Gliesmarode eingeladen. Diese Nachbarin sprudelte über vor Reden – sie wollten sich einen Hund holen und sie waren schon auf einer Ausstellung mit Golden Retrievern und bla und blubb. Bei diesen Nachbarn war erst ganz plötzlich die Rede von einem Hund, nachdem ich erzählt hatte, dass Axel endlich gesagt hatte – „ja Hans, wenn du deine Hündin decken lässt, dann nehmen wir einen Welpen“ (somit hätten wir bis heute keinen Hund gehabt)
Diese Nacht konnte ich überhaupt nicht schlafen, diese Nachbarn hätten vor uns einen Hund gehabt… das war damals auch schon so eine durchheulte Nacht.
Am 17. April morgens rief meine damalige Chefin an, sie wusste, dass ich gern einen Hund haben wollte: sie hätte gerade einen Anruf bekommen, ob sie einen Hund übernehmen könnte? Sie haben aber einen Kater und deshalb hat sie an mich gedacht (vielen, vielen Dank Christiane!)
Es war ein langhaariger Rüde, ca. 4 Monate alt, fast stubenrein und er war vor ein paar Tagen ausgesetzt an einem Baum auf dem Parkplatz in Leiferde aufgefunden worden. Er wäre absolut mit Kindern begeistert und Auto würde er auch gern fahren. Diese Anruferin konnte ihn nicht behalten und wusste von der Tierliebe Christianes… Also habe ich bei Axel angerufen, „Rotz und Wasser“ und überhaupt und so….
Gut, wenn die Frau nachmittags auf dem Weg ins Tierheim ist, kann sie ja vorbei kommen, wir gucken ihn uns an, aber nur gucken. Juchhu!!! Ich war sehr anständig, habe meine Klappe gehalten und den Kindern nichts verraten. Als Timmi dann kam, waren sie bei den Pfadfindern und wir Eltern konnten alleine eine Entscheidung treffen.
Um 16 Uhr hatten wir uns verabredet – um 15.30 Uhr klingelte es. Ein schwarzes Etwas wuselte herein, rannte durch den Flur, durchs Wohnzimmer vor die Terrassentür und setzte einen Haufen auf die Abtretematte.
Die Frau dachte, „gut das wars, ich bringe Timmi wohl doch ins Tierheim“
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